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Huber Malterdingen

Weingut Bernhard Huber

Weingut Bernhard Huber

Weingut Bernhard Huber, Malterdingen (Breisgau, Baden) 

Auszug B.Huber über sein Weingut: 

Vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder nach Malterdingen. Der Gutshof der Mönche, "curia" genannt, befand sich damals im Gewann Mönchhofmatten, dort, wo auch heute noch das Weingut Huber liegt. Die Mönche trafen in Malterdingen auf das gleiche Terroir, den "Muschelkalkverwitterungsboden", wie in Burgund. Und sie brachten die hohe Schule des Weinmachens mit. In Rebsortenbüchern und diversen Weinlexika findet sich deshalb für den Spätburgunder als Synonym immer noch die Bezeichnung "Pinot-Noir" und "Malterdinger".

Bei der Rotweinbereitung ist die traditionelle Maischegärung ein wichtiger Schritt. Dazu kommt eine strenge Ertragsreduzierung. Die besten Rotweine reifen bis zu 18 Monaten in Eichenfässern.

Der Philosophie von Bernhard Huber entspricht es, alle Weine durchgären zu lassen und ihnen eine lange Lagerzeit auf der Hefe zu gönnen. Somit entstehen fast ausschließlich trockene Weine.
In den Kellern reifen auch Pinotsekte zwischen zwei und sieben Jahren auf der Champagnerhefe. Alle Sekte werden als Flaschengärung nach dem traditionellen Verfahren erzeugt.

"Hubers Wein ist absolut einer der besten der Welt", schwärmte Francois Mauss, ein Franzose und Präsident der "Grand Jury European", eines bekannten in Luxemburg ansässiges Verkostungsgremiums, in der Zeitschrift NEWSWEEK (Nov. 4, 2002). "Wenn Sie mich vor 20 Jahren gefragt hätten, ob die Deutschen eines Tages solche Weine erzeugen könnten, hätte ich gesagt: niemals, niemals, niemals."